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Begegnung in Leukerbad
Der Autor Peter Bichsel ist der europäische Schriftsteller schlechthin. Mit grandioser Lakonie gelingt es ihm seit Jahrzehnten einen wunderbaren literarischen Kosmos von höchst politischer Brisanz zu erschreiben.

TAGs: Begegnungen, Dialog, Ironie, Lakonie, Literatur, Offenheit, Referenz, Sperrigkeit

"die sonne sie"
Kunst am Bau BBZ Sursee, Die Fliegende / Wandmalerei,

TAGs: Kunst im öffentlichen Raum

Stundensteine
2017, Wabern BE – Giswil OW – Wabern BE

Material: 21 Kieselsteine; wasserfester Filzstift

18. bis 21. April 2017: Fussreise von Wabern b. Bern, dem Wohnort der Künstlerin, über Thun, Interlaken, Brienz und den Brünigpass nach Giswil OW. Nach jeder Gehstunde hebt die Künstlerin einen Kieselstein vom Weg auf. Sie beschriftet ihn mit der Zeitdistanz vom Ausgangsort sowie den Koordinaten der Fundstelle («1 Std. von Wabern 604906 196099», «2 Std. von Wabern 607663 192168» etc.). Diese Stundensteine nimmt sie mit auf die Reise.

22. April 2017: «Begegnung». Performance in Kooperation mit Marion Ritzmann, LEGS-Zentralschweiz, Turbine, Giswil OW.

23. bis 25. April 2017: Fussreise von Giswil OW über den Brünigpass, Brienz, Interlaken und Thun nach Wabern BE. Die Künstlerin bringt auf ihrem Weg nach Hause alle 21 Stundensteine zurück an ihren jeweiligen Fundort und deponiert sie am Wegrand.

Fotografie: «20 Std. v. Wabern 656771 187355»

TAGs: gehen, Intervention, Kunst im öffentlichen Raum, Performance, Reisen, Verkehr

Meeresschildkrötenpanzer
Holz in Farbe gefasst, 24-teilig
500 x 500 x 30 cm

TAGs: Energie, Harmonie, Holz in Farbe gefasst, Humor, Installation im Wasser, Kunst im öffentlichen Raum, Kühle, Masse und Individuum, Meer, Meeresschildkrötenpanzer, Natur, Schildkröten, Schwimmend, Wasser

"die sonne sie"
Kunst am Bau BBZ Sursee, Eingangsbereich

TAGs: Kunst am Bau, Kunst im öffentlichen Raum, Schulhaus

Ortsbezüge
2013, «Skulpturen in Baar», Baar ZG

Material: 16 Aluminiumschilder mit Befestigung (9,5 x 14,3 cm); 16 QR-Codes (Digitaldruck auf Vinyl transparent, 7,5 x 7,5 cm); 16 Videoclips zwischen 4'30'' bis 13' (Gesamtlaufzeit: 130')

In ORTSBEZÜGE geben Menschen darüber Auskunft, warum sie in Baar wohnen, welche Bedeutung Baar für sie hat und welche anderen Orte für sie wichtig sind. QR-Codes und das mobile Internet ermöglichen es, die kurzen Videointerviews mit einem Smartphone am Ort ihrer Aufzeichnung anzusehen bzw. anzuhören: Auf einer der Sitzbänke am Bahnhofplatz, beim Gemeindehaus, vor der Kantonalbank oder in einem der Pärke.

ORTSBEZÜGE lädt zu medial vermittelten Rencontres mit und zwischen den Niedergelassenen ein. Zu Wort kommen Menschen, die schon lange oder erst seit kurzem in Baar leben und die einen mehr oder weniger starken Bezug zu Migration oder Tourismus haben – etwa als Neuzuzüger aus Deutschland, als Leiter der Einwohnerkontrolle, als Secondo, als Reiseberaterin, als Ehefrau eines Ex-Pat, als Flüchtling, als Mitglied der Integrationskommission etc. Die Stadtmöbel als Plätze temporären Aufenthalts werden zu Orten, wo Sesshaftigkeit und Mobilität, Identität und Entwurzelung, Zugehörigkeit und Fremdsein verhandelt werden.

Mit der Befragung Ortsansässiger stellt die Künstlerin soziale Bezüge zu Baar her. ORTSBEZÜGE reflektiert damit auch die eigene Rolle als Künstlerin, die in einem Umfeld agiert, in dem sie «fremd» ist.

TAGs: Internet, Intervention, Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, Mobilität, Smartphone, Stadtmobiliar

"die sonne sie"
Kunst und Bau BBZ Sursee, Die Rudernden/ Wandmalerei

TAGs: Kunst im öffentlichen Raum

Path View
2012, «Beyond the Timberline», Belalp VS

Material: 5 Richtungszeiger mit Befestigung; 5 QR-Codes (Digitaldruck auf Vinyl transparent, 8 x 8 cm); 5 Videoclips zwischen 10' und 93' (Gesamtlaufzeit ca. 200')

Auf der Belalp laden Richtungszeiger mit QR-Codes dazu ein, eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Wo sie hin führen, bleibt fraglich.

Scannt man einen QR-Code mit einem Smartphone ein, wird ein Video eingespielt. Jedes Video zeigt, wie sich die Künstlerin von einer Person, die auf der autofreien Belalp arbeitet, den Arbeitsweg zeigen lässt. Zu hören ist jeweils das Gespräch, das die beiden während der Begehung führen. Was bedeutet es, auf über 2000 m.ü.M. bei jedem Wind und Wetter zu Fuss gehen zu müssen? Wie ist es, Tag für Tag einen Weg zu gehen, den eilige Wanderer, die der Aussicht auf den Aletschgletscher oder dem nächsten Berggipfel zustreben, kaum wahrnehmen? Der Betrachter kann die beiden auf ihrem Weg «begleiten», in dem er sich mit Hilfe der Videobilder orientiert und denselben Pfad beschreitet.

«Path View» lässt den Betrachter immer weiter in eine Welt eintauchen, die sich den Gästen auf der Belalp normalerweise kaum erschliesst. Die «heile Bergwelt», die der Tourist als Ausflucht aus seinem Alltag sucht und deren Mythos die Einheimischen aus Existenzgründen pflegen, wird – von medialer Information durchdrungen – in ihrer ganzen Alltäglichkeit sichtbar.

TAGs: Humor, Ironie, Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, Perfomance, QR-Code, Smartphone, Video, Welt, Zuhause, Übergang

Rauminstallation: „Alles nur Farbe“
PVC Folie, Acrylfarbe, Malerei
Kunstverein Friedrichshafen

TAGs: Abstraktion, Acryl, Acrylmalerei, Bewegung, Blick durchs offene Fenster, Dazwischen, Deutschland, Einblick, Farbe, Farbklang, Farblicht, Fenster, Folie, Installation, Intervention, Kontext, Kraft, Kunstverein, Leidenschaft, Licht, Lichteinfall, Malerei, Raum, Rot, räumlich, Transparenz, Wahrnehmung, warm, Wärme, Zwischenraum

Littau://Littau
2011, Stadtteilzentrum Fanghöfli, Luzern-Littau, Werkschau Design & Kunst, Hochschule Luzern

Material: 15 QR-Codes (Digitaldruck auf Vinyl transparent, 15 x 15 cm;
Fussbodenlaminat, 24 x 24 cm); 15 Videoclips zwischen 34'' und 12' (Gesamtlaufzeit 45')

«In Littau://Littau greift Silvana Iannetta mit dem Anbringen von Barcodes in den physischen Raum ein. Als sichtbare Spuren ihres Handelns sind sie im Zentrum Littaus, dem ‹Fanghöfli›, zu entdecken. Werden sie mit einem internetfähigen Handy eingescannt, verbinden sie die BetrachterInnen mit dem medialen Raum des World Wide Web. Videostreams spiegeln die reale Umgebung. Sie laden dazu ein, den von der Künstlerin mit der Handy-Kamera erzeugten Spuren der Bilder und Töne auch im physischen Raum zu folgen und ihn individuell zu erkunden. Reale und virtuelle Räume durchdringen und überlagern sich.

Littau://Littau untersucht das ästhetische Potential dieser Verquickung. Der Ort wird als Hypertext lesbar. In seinem Netzwerk von Spuren, die unendlich auf weitere Spuren verweisen, verfolgen Künstlerin und BetrachterInnen Fährten und hinterlassen eigene Spuren.» (aus dem Katalogtext)

Foto: Petra Wunderlich, Master Kunst Luzern

TAGs: Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, Performance, QR-Code, Smartphone, Video

Rot-weisse Insel
2010, Interaktives Memorial für einen zukünftigen Ort der Vergangenheit,
«Kunst am Wasser», Muri b. Bern

Material: Bollenstein, QR-Code (sandgestrahlt, Sprayfarbe, 15 x 15 cm)
Blog: rotweisseinsel.ch

«Am Aareuferweg ist ein Stein mit einem rätselhaften Zeichen zu entdecken. Liest man das Zeichen – ein Quick-Response-Code – mit dem Handy ab, lernt man die «Rot-weisse Insel» kennen. Sie wird im Rahmen des Hochwasserschutz-Projekts «Aarewasser» einer Auenlandschaft weichen müssen und für immer verschwinden. Noch aber ist die «Rot-weisse Insel» vorhanden und kann real erkundet werden. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, auf Rotweisseinsel.ch eigene Beiträge zu posten und ihre Sicht des Ortes zu verewigen.

Heute ist der Stein, der in gewisser Weise wie ein Zeuge aus der Vergangenheit anmutet, ein Bote der Zukunft. Er konfrontiert die Besucherinnen und Besucher damit, dass das Natur- und Freizeitparadies, in dem sie sich soeben befinden, keine Insel im Zeitgeschehen ist. Mindestens so stark wie durch die Kraft der Aare ist es durch menschliches Wirken steter Veränderung unterworfen. Die Intervention «Rot-weisse Insel» nutzt die ursprünglich für logistische Zwecke entwickelte Technologie des Mobile Tagging und vernetzt den topografischen Raum mit dem Internet. Sie lädt dazu ein, den Ort auf neue Weise zu erkunden und sein künftiges Verschwinden zu reflektieren.

Nach der Renaturierung sollen Stein und virtueller Anhang als Memorial eines verschwundenen Ortes am Aareufer erneut Platz finden.» (Katalogtext)

Foto: Rudolf Steiner

TAGs: Humor, interaktiv, Ironie, Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, QR-Code, Smartphone

Inseln
Ein partizipatives Kunst und Bau Projekt, Kantonsschule Alpenquai Luzern

TAGs: Kunst im öffentlichen Raum, kunst und Bau, Partizipatives Projekt

your dreams are all mine
2008, «artpicnic», Wabern b. Bern

Material: Auto, Klebefolie, präparierte Katzen, Audio-CD

«your dreams are all mine» steht in goldenen Lettern auf einem Auto, das auf einem Parkfeld entlang der stark befahrenen Seftigenstrasse in Wabern bei Bern parkiert ist. Bei einem Blick ins Wageninnere entdeckt man schlafende Katzen. Sie liegen auf den Sitzen und auf der Ablage im Fonds. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass sie präpariert sind. Auf dem Rücksitz ist ein Platz frei. Der Besucher kann sich hineinsetzen. Lautes Schnurren erfüllt den Wagen.

Die Installation «your dreams are all mine» verwandelt ein unscheinbares
Parkfeld in einen Ort mit einer spezifischer Stimmung, die sich von der hektischen Alltagsszenerie der Umgebung abhebt und gleichzeitig zu ihr in Bezug steht.

TAGs: Humor, Installation, Intervention, Ironie, Kunst im öffentlichen Raum

Kronleuchter
In Zusammenarbeit mit Ute Klein
Acrylplatten, Leuchtfarbe, Aluminium, Draht und Schwarzlicht-Lampen

TAGs: Acrylmalerei, entdecken, Entspannung, Kronleuchter, Kunst im öffentlichen Raum, Musse, Park, Wald

Wir produzieren für die Region in der Region
Kunstprojekt mit Huth & Frey
APG Weltformat, diverse Plakat-Standorte in der Stadt Luzern zum Teil über Monate präsent

TAGs: Eigenverantwortung, Ironie, Kritik, Kunst im öffentlichen Raum, mediale Präsenz, Opposition, proaktive Künstler-Selbst-Hilfe, Öffentlichkeit

Stäbe
Performance im Kunsthof Zürich
Im Rahmen des Längsten Tages /16-stündige Non-Stop-Performance

Foto: Magda Stanovà

TAGs: Performance, Stäbe, öffentlicher Raum

Tropen
Tropenhaus Wolhusen, Oeltempera auf Nessel, 160 cm x 300 cm

TAGs: Abstraktion, Farbe, farbig, Farbklang, Farblicht, Fenster, figurative Malerei, Gegenlicht, gross, Innen und Aussen, Installation, Intervention, Kunst, Kunst im öffentlichen Raum, Landschaft, Lichteinfall, Neue Figuration, Oeltempera, orange, Raum, Tropenhaus Wolhusen, tropisch, virtuelle Reisen, Wandinstallation, Wandschmuck, wolhusen, Ökologie

Botanic Manifestation
Genova-Zugo, Künstleraustausch 2011.
Installation Kapuzinerkresse, Reisetasche Altstadt Zug.

TAGs: Blüten, Erde, Humor, Ironie, Kapuzinerkresse, Pflanzen, Reisetasche, öffentlicher Raum

Ort_schafft_Global
Performance-Art
1te Offenburger Performance Tage
23.10.2009 Offenburg, Deutschland

TAGs: Aktionskunst, Deutschland, Geruch, Humor, Ironie, Mensch, Mundschutz, Offenburg, Performance, Performance-Art, Rauchen

Indizes 2005-2013 / concipere
Farbstift/Graphitstift auf Papier
12-teilig, je 30 x 40 cm

TAGs: Abbild, Alltag, Baustelle, concipere, Dazwischen, Erotik, Indices, Kommunikation, Kopf, kritische Kunst, Kulturelle Prägung, Künstlerin Künstlerbuch, Lichtinstallation, Lichtskulptur, Linien, marmoriert, MDF, Metamorphose, Metapher, Oberfläche, Objekte, Objektgruppen, Objektkunst, Odyssee, Paris, Philosophie, Plakat, Plastik, plastische Arbeit, sitzen, sketchbook, Skizze, skizzenhaft, Skkulptur im öffentlichen Raum, Spur, Spuren, Strasse, städtischer Raum, Tagebuch, Text, Textarbeit, Textilien, transit, Zeichenspur, öffentlicher Raum, öffnen

outside of the inside
C-Print, 30x45cm

TAGs: Amischlitten, auto, Blick durchs offene Fenster, Einblick, Fotografie, Innenraum, Kopfstützen, Körper, Körper-Raumwahrnehmung, Lenkrad, Raum, Reisen, Sitze, Truck

Station–J13156
Skulpturenausstellung Oberägeri 2013.
Alte Station regeneriert mit gelöschtem Kalk.

TAGs: Abriss, alte tramstation, Architektur, gelöschter Kalk, Holz, Holzkonstruktion, Installation, Johanna Näf, Licht und Schatten, Oberägeri, Objekt, Objekt im öffentlichen Raum, Schopf, Skulpturenausstellung, tramstation, umfunktioniert, veredelt, Weiss

alte Tramstation Oberägeri
gelöschter Kalk

TAGs: Abriss, alte tramstation, Architektur, gelöschter Kalk, Holz, Holzkonstruktion, Installation, Johanna Näf, Licht und Schatten, Oberägeri, Objekt, Objekt im öffentlichen Raum, Schopf, Skulpturenausstellung, umfunktioniert, veredelt, Weiss

"sono tornato"
Installation edicole votive, Genua

TAGs: Brauchtum, gold, interaktive Installation, Kunst im öffentlichen Raum, Marien–Nischen, Religionen, Ritual

"sono tornato"
Installation edicole votive, Genua

TAGs: Brauchtum, gold, interaktive Installation, Kunst im öffentlichen Raum, Marien–Nischen, Religionen, Ritual

Duftnoten
Kunst+Bau Projekt an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen.

Olfaktorische Plastik:
4500 m3 Luft; 6 deckenbündig eingebaute Duftverteiler; jährlich 4 wechselnde Duftmischungen aus 100% reinen natür-lichen ätherischen Ölen, destilliert u.a. aus Obwaldner Nadelholz.

Das gesamte Luftvolumen der Gänge im Erd- und Obergeschoss des Schulge- bäudes wird als begehbare olfaktorische Plastik interpretiert. Die vierteljährlich wechselnden Duftmischungen verleihen der unsichtbaren Plastik einen wandelnden Charakter.

TAGs: Destillation, Düfte, Kantonsschule, Kunst am Bau, Kunst im öffentlichen Raum, Nadelholz, Obwalden, olfaktorische Plastik

HOLZBEIGEN / DIANA
3 Teilige Installation im öffentlichen Raum
ca 2 x 4 x 2 m

TAGs: Altdorf, Beigen, Denkmal, Energieverschleiss, Holz, Installation, Kunst im öffentlichen Raum, Parkfeld, Provokation, Schichten, Situations- Bezug, Streetart, Umnutzung, Verfremdung, Ökologie

baugesuch
Imaginärer Erweiterungsbau am kunstkasten Winterthur; in Zusammenarbeit mit Karin Vidensky und Mona Schwitter

TAGs: Erweiterung, Installation, Kunst im öffentlichen Raum

Der Klotz
Projekt für den gewonnenen Ideenwettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum. Allmend, Luzern.
Beton, Stahl, Glas rund 120 Tonnen.
Siehe www.derklotz.ch.

TAGs: Allmend, Beton, Fussball, Glas, Kunst im öffentlichen Raum, Stadtrat, Stahl, Verhältnis