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Trial and Error Method
DV /Farbe, Ton
6.45 Min.
Das Team von Craig Venter hat im Jahr 2010 die Nukleotid-Abfolge eines Bakteriengenoms aus chemischem Rohmaterial synthetisiert und anschliessend in eine Bakterienhülle verpflanzt. Im Video wird ein Blaukraut aus seinen physischen Bestandteilen zusammengesetzt. Wo ist der Code des Lebens?

TAGs: Bedingungen, Blaukraut, Craig Venter, Erfahrung, Existenz, Genomsynthese, Humor, Ironie, Kultur, künstliches Leben, Lebenscode, Natur, Spuren, Verhaltenswissen, Video

Open Studio
2012, Jahresausstellung, Haus für Kunst Uri

Material: Malerkrepp, Filzstift; QR-Code; Video 30'
Masse: 340 x 490 cm; 20 x 20 cm

Im Ausstellungsraum sind am Boden mit Klebeband Markierungen angebracht. Eine linienförmige, grossformatige Markierung erinnert an einen Grundriss. Auf das Klebeband sind Worte geschrieben. Eine andere Markierung ist quadratisch und trägt einen handgezeichneten QR-Code. Mit einem Smartphone kann damit im Internet ein Video abgerufen werden. Dieses lädt den/die BetrachterIn zu einem Besuch im Atelier in NAIRS ein, dem Zentrum für Gegenwartskunst in Scuol GR.

Durch die mobile Betrachtung entlang den Markierungen am Boden des Ausstellungsraums kann der/die BetrachterIn der Videospur folgen und den Atelierraum (re-)konstruieren. Er/sie sieht, wie die Kamera Spuren folgt, die im Atelier zu finden sind. Auch in den Videobildern ist am Boden eine Markierung aus Klebeband zu entdecken, auf das Worte geschrieben sind. Sie bringen die gesichteten Spuren in einen narrativen Zusammenhang. Ob dieser tatsächlich besteht oder erfunden ist, bleibt offen.

«Open Studio» experimentiert mit der Erweiterung des Ansatzes der Raumerkundung durch den Einsatz mobiler Technologien. Inspiriert vom Aufsatz «Funktion des Ateliers» (1971) von Daniel Buren untersucht «Open Studio» die Möglichkeit, ein Werk mittels ubiquitous computing fernab seines Entstehungsortes «an seinem Platz» zu zeigen.

TAGs: Intervention, Mobile Tagging, Performance, QR-Code, Smartphone, Video

Path View
2012, «Beyond the Timberline», Belalp VS

Material: 5 Richtungszeiger mit Befestigung; 5 QR-Codes (Digitaldruck auf Vinyl transparent, 8 x 8 cm); 5 Videoclips zwischen 10' und 93' (Gesamtlaufzeit ca. 200')

Auf der Belalp laden Richtungszeiger mit QR-Codes dazu ein, eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Wo sie hin führen, bleibt fraglich.

Scannt man einen QR-Code mit einem Smartphone ein, wird ein Video eingespielt. Jedes Video zeigt, wie sich die Künstlerin von einer Person, die auf der autofreien Belalp arbeitet, den Arbeitsweg zeigen lässt. Zu hören ist jeweils das Gespräch, das die beiden während der Begehung führen. Was bedeutet es, auf über 2000 m.ü.M. bei jedem Wind und Wetter zu Fuss gehen zu müssen? Wie ist es, Tag für Tag einen Weg zu gehen, den eilige Wanderer, die der Aussicht auf den Aletschgletscher oder dem nächsten Berggipfel zustreben, kaum wahrnehmen? Der Betrachter kann die beiden auf ihrem Weg «begleiten», in dem er sich mit Hilfe der Videobilder orientiert und denselben Pfad beschreitet.

«Path View» lässt den Betrachter immer weiter in eine Welt eintauchen, die sich den Gästen auf der Belalp normalerweise kaum erschliesst. Die «heile Bergwelt», die der Tourist als Ausflucht aus seinem Alltag sucht und deren Mythos die Einheimischen aus Existenzgründen pflegen, wird – von medialer Information durchdrungen – in ihrer ganzen Alltäglichkeit sichtbar.

TAGs: Humor, Ironie, Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, Perfomance, QR-Code, Smartphone, Video, Welt, Zuhause, Übergang

Littau://Littau
2011, Stadtteilzentrum Fanghöfli, Luzern-Littau, Werkschau Design & Kunst, Hochschule Luzern

Material: 15 QR-Codes (Digitaldruck auf Vinyl transparent, 15 x 15 cm;
Fussbodenlaminat, 24 x 24 cm); 15 Videoclips zwischen 34'' und 12' (Gesamtlaufzeit 45')

«In Littau://Littau greift Silvana Iannetta mit dem Anbringen von Barcodes in den physischen Raum ein. Als sichtbare Spuren ihres Handelns sind sie im Zentrum Littaus, dem ‹Fanghöfli›, zu entdecken. Werden sie mit einem internetfähigen Handy eingescannt, verbinden sie die BetrachterInnen mit dem medialen Raum des World Wide Web. Videostreams spiegeln die reale Umgebung. Sie laden dazu ein, den von der Künstlerin mit der Handy-Kamera erzeugten Spuren der Bilder und Töne auch im physischen Raum zu folgen und ihn individuell zu erkunden. Reale und virtuelle Räume durchdringen und überlagern sich.

Littau://Littau untersucht das ästhetische Potential dieser Verquickung. Der Ort wird als Hypertext lesbar. In seinem Netzwerk von Spuren, die unendlich auf weitere Spuren verweisen, verfolgen Künstlerin und BetrachterInnen Fährten und hinterlassen eigene Spuren.» (aus dem Katalogtext)

Foto: Petra Wunderlich, Master Kunst Luzern

TAGs: Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, Performance, QR-Code, Smartphone, Video

Rot-weisse Insel
2010, Interaktives Memorial für einen zukünftigen Ort der Vergangenheit,
«Kunst am Wasser», Muri b. Bern

Material: Bollenstein, QR-Code (sandgestrahlt, Sprayfarbe, 15 x 15 cm)
Blog: rotweisseinsel.ch

«Am Aareuferweg ist ein Stein mit einem rätselhaften Zeichen zu entdecken. Liest man das Zeichen – ein Quick-Response-Code – mit dem Handy ab, lernt man die «Rot-weisse Insel» kennen. Sie wird im Rahmen des Hochwasserschutz-Projekts «Aarewasser» einer Auenlandschaft weichen müssen und für immer verschwinden. Noch aber ist die «Rot-weisse Insel» vorhanden und kann real erkundet werden. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, auf Rotweisseinsel.ch eigene Beiträge zu posten und ihre Sicht des Ortes zu verewigen.

Heute ist der Stein, der in gewisser Weise wie ein Zeuge aus der Vergangenheit anmutet, ein Bote der Zukunft. Er konfrontiert die Besucherinnen und Besucher damit, dass das Natur- und Freizeitparadies, in dem sie sich soeben befinden, keine Insel im Zeitgeschehen ist. Mindestens so stark wie durch die Kraft der Aare ist es durch menschliches Wirken steter Veränderung unterworfen. Die Intervention «Rot-weisse Insel» nutzt die ursprünglich für logistische Zwecke entwickelte Technologie des Mobile Tagging und vernetzt den topografischen Raum mit dem Internet. Sie lädt dazu ein, den Ort auf neue Weise zu erkunden und sein künftiges Verschwinden zu reflektieren.

Nach der Renaturierung sollen Stein und virtueller Anhang als Memorial eines verschwundenen Ortes am Aareufer erneut Platz finden.» (Katalogtext)

Foto: Rudolf Steiner

TAGs: Humor, interaktiv, Ironie, Kunst im öffentlichen Raum, Mobile Tagging, ortsspezifisch, QR-Code, Smartphone

Gesucht: Lebenscode
HDV/
Farbe, Ton
5.17 Min.
Bei zwei verschiedenen Sound- Frequenzen und geeignetem Tropfen-Medium entwickelten sich bei der Oszillation zwei verschiedene Muster, die Lebenszeichen aufwiesen.

TAGs: Dissipative Struktur, Frequenzabhängigkeit, Leben, Lebenscode, Oszillation, Phononen, Quanteninkohärenz, Quantenkohärenz, Quantenphysik, Schallsignale, Selbstorganisation, Spuren, Umwelt, Verhaltenswissen, Video

Selbstorganisierte Struktur
HDV, Farbe, Ton, 36.58 Min., 2015
• Bild: Ein Tropfen von Ei-Eiklar eines Huhns wurde mit einer Sinusfrequenz von 110 Hz geschwungen. Die Partikel ordneten sich quantenverschränkt und die Muster wurden bei länger andauernden Schwingungen immer komplexer.
Alle Kamerabilder wurden anschliessend mit der gleichen Computer-Einstellung eingefärbt und die Bewegungen wurden verlangsamt.

• Klang: Aminosäuren –Triplets
Es gibt nur vier mögliche Basen im Aminosäuren-Basen Triplet der DNA und ich habe jeder Base immer den gleichen Ton zugeordnet.

TAGs: Amplitudeabhängigkeit, Bedingungen, Chaos, Code, Dissipative Struktur, Eiweiss, Energie, Erfahrung, Freiheitsgrad, Frequenzabhängigkeit, Grenzerfahrung, Information, Nichtlinearität, Ordnung, Oszillation, Protein, Quanteninkohärenz, Selbstorganisation, Signale, Spuren, Umwelt, Verhaltenswissen, Wechselwirkung