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Kunst am Bau im Fokus

Herbstsemester 2011

Kunst ist nicht nur in Ateliers und den dafür geschaffenen Räumen wie Museen und Galerien zu sehen, sondern auch in Gebäuden, die einen anderen Hauptzweck erfüllen: Verwaltungsgebäude, Gebäude grösserer Firmen, Spitäler, Kirchen usw. Für diese Räume geschaffene Kunstwerke treten uns in unserem Alltag oft entgegen, ohne dass wir sie weiter beachten. Und doch prägen sie unser Umfeld auf eine bestimmte Weise. Zudem entstehen diese Kunstwerke in einem Spannungsfeld, das sich vom restlichen Kunstschaffen klar unterscheidet: Sie entstehen meist nach Durchführung eines Wettbewerbs aufgrund eines Auftrags, in Zusammenarbeit mit Bauherren und Architekten und finden danach ein viel breiteres und anders zusammengesetztes Publikum als  andere Kunstwerke. 

Das Projekt "Kunst am Bau im Fokus" ging unter anderem den Fragen nach, warum Kunst am Bau in unserer Gesellschaft existiert, welche Funktion sie erfüllt, und unter welchen spezifischen Bedingungen diese Kunstwerke entstehen. Dabei wurden die spezifischen Merkmale von Kunst am Bau erarbeitet und in einen grösseren Zusammenhang gestellt. Während des Projekts lasen die Studierenden theoretische Texte zum Phänomen „Kunst am Bau“, besichtigten konkrete Objekte, die mit Kunst am Bau bespielt werden und suchten das Gespräch mit Kunstschaffenden und Experten zu diesem Thema.

Wie schon bei den vorangehenden Projekten können die Studierenden durch die Teilnahme an dem Projekt, die Vorbereitung von Referaten und das Verfassen eines Essays Social Credit Points erwerben. Dabei sollen die Studierenden selbständig Recherchen zu Grundlagentexten anstellen, thematische Schwerpunkte setzen und Fragestellungen erarbeiten. Die Arbeitsgruppe organisiert sich somit inhaltlich selbst, wird jedoch von Franziska Gabriel organisatorisch geleitet. Die als Abschluss verfassten Essays werden von einem/r Dozierenden der Universität gelesen, der/die dann auch die Social Credits vergibt.   

Zum Abschluss des Projekts fand am 3. Dezember 2011 im Südpol Luzern, im Rahmen des Kulturfestivals der Studierendenorganisation der Universität Luzern eine Gesprächsrunde zu dem Thema statt. Dabei traten zwei Studierende der Projektgruppe sowie die Projektleiterin ins Gespräch mit Experten und Kunstschaffenden: Peter Spillmann (Künstler und Dozent an der HSLU Design und Kunst), Lea Achermann (Künstlerin und Mitglied der Wettbewerbskommission der Visarte Zentralschweiz), Markus Boyer (Architekt und Präsident der Wettbewerbskommission der Visarte Zentralschweiz) und Johanna Näf (Künstlerin). Die dabei gesammelten Erkenntnisse flossen ebenfalls in die Arbeiten der Studierenden ein. 

Aus dem Projekt ist eine umfangreiche Dokumentation entstehen: Kurze Berichte zu den einzelnen Terminen/Gesprächen (jeweils 1-2 Seiten), Handouts zu den Referaten, ausformulierte Schlüsselfragen, Fotos und zum Schluss die Essays.
Hier gehts zur Dokumentation als PDF