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Kunstschaffende

  Damaris Gehr

Biografie
Ausstellungen
Texte

Damaris Gehr
Bireggstrasse 22
6003  Luzern

e-mail
damarisgehr@hotmail.com



Marta
Malerei, Acryl auf Leinwand
150x100cm
2002





Oleander
Malerei, Acryl auf Leinwand
150x100cm
2002





Ellipse
aus der Installation „Ready for take-off“
Collage 11x18 cm, Vorder- und Rückansicht
2004





Ellipse
aus der Installation „Ready for take-off“
Collage 11x18 cm, Vorder- und Rückansicht
2004



 


Ellipse
aus der Installation „Ready for take-off“
Collage 11x18 cm, Vorder- und Rückansicht
2004



 


Ellipse
aus der Installation „Ready for take-off“
Collage 11x18 cm, Vorder- und Rückansicht
2004



Biografie

Damaris Gehr ist 1976 in Luzern geboren. 1982 zieht sie mit ihrer Familie nach Rom, wo sie im Schweizer Institut bis 1984 wohnt. 1984 bis 1987 verbringt sie auf der Pontinischen Insel Ventotene, 1989-1994 in Sardinien. 1995 beginnt sie das Hochschulstudium (Hauptfach Philosophie) an der Università Ca’Foscari in Venedig. Als Auslandsemester besucht sie im Winter 1986 die Theologische Fakultät in Luzern. Der Abschluss erfolgt 2003 mit der These „Überwindung in Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra, mit einem erkenntnisswissenschaftlichen Vergleich mit Giordano Bruno’s Heroischen Leidenschaften“ ab. 2004-2007 arbeitet sie zwischen Luzern, Basel und London an ihrer Doktorarbeit und  promoviert 2007 an der Universität Ca' Foscari mit einer Dissertation über spätmittelalterliche Magieliteratur. Zur Zeit erarbeitet sie im Rahmen eines Stipendiums des Schweizerischen Nationalfonds die wissenschaftliche Edierung einer magischen Schrift des vierzehnten Jahrhunderts, ihre Arbeitsorte sind Berlin, Halle und London.

Nebst dem Studium, das immer wieder neue Anregungen der Kreativität bietet, beschäftigt sich Damaris mit Kunst. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Konzept der Überwindung als eine mögliche Umgangsweise mit der Wirklichkeit und der philosophischen Theorie, sind in Venedig verschiedene Arbeiten entstanden, insbesondere Malereien, Texte und Fotografische Serien. 2006 ist in London parallel zur Forschung über die frühneuzeitliche Wissenschaft eine Serie von „Ellipsen“ entstanden. Dabei handelt es sich um Bild-Text Einheiten, die aus bildnerischem Material der Wissenschaftsgeschichte zusammengesetzt sind. Idee, die dieser Arbeit zugrundeliegt, ist diese vorgefundene Elemente neu zu organisieren, und damit eine andere Wirklichkeit zu erschaffen, in der Wissenschaft als Grundmaterial für Poesie und visuelle Kunst dient. Zufälligkeit, Verletzlichkeit und das Provisorische des eigenen Alltags und der privaten Situation werden zu einem System von Worten und Fundstücken, an das der Betrachter anknüpfen kann. Bild und Text werden in den Arbeiten von Damaris oft gleich gewertet und gleich gewichtet; sie bilden zusammen mit dem Bild ein poetisches Geflecht.

Ausstellungen

1998
Museum der Stadt Vodňany, (Tschechische Republik), Fotografie
Gemeindegalerie Meggen, LU, Fotografie und Projektion
1999
Publikation „Die Farben des Erwachens“, Hrsg. Gemeindegalerie Meggen, LU
Foto-Forum, GS, Kunstraum, Luzern (Ausstellung mit 21 Fotografen)
2000
Künstler der Innerschweiz 2000, Chäslager, Stans, Fotografie
Emersioni, Venedig, Poesie
2001
Kunstpanorama Luzern, “Tabledance”, Luzern, Fotografie
Lineadaqua, Venedig, Fotografie
Kunstpanorama Luzern, “Gorilla call”, Luzern, Fotografie
Dokumentation des Werkes im Zentrum der Dokumentation der Innerschweizer Künstler BASIS, Kunstpanorama Luzern
2002
„21 Februar“, Kunstpanorama Luzern, Text
Galerie Don, Theater Oskar Nedbal, Tábor (Tschechische Republik), Malerei
2003
No water, water, Montearte, Monte (TI)
Dokumentation BASIS im Kunstmuseum Luzern, Anlässlich der Jahresausstellung
2004
Art-Box, Thalwil (ZH), Installation „La natura ama nascondersi“
2005
“Ready for take-off”, Installation, Galerie das Ding, Luzern
“Er fliegt mit Stern im Auge zurück”, Gestaltete Briefe, Zentralbibliothek Luzern
Bos’art, „Le ragioni dell’arte“, Festival Internazionale d’Arte, Cinema, Letteratura e Filosofia,  Installation, Bosa (Italien)
2006
Gemeindegalerie Meggen, LU, Installation mit Malerei und Schrift
KKL Uffikon (Wetz-Museum), Malerei
2010
Gruppenausstellung Minimale, Alpineum, Luzern
Dokumentation des Werkes im Zentrum der Dokumentation der Innerschweizer Künstler BASIS, Kunsthalle Luzern

Texte