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FOKUS #11: Naturphänomene

Naturphänomene sind immer Einschnitte in die Natur. Veränderungen des Status Quo. Sie beeinflussen den Menschen, indem sie in dessen Lebensraum eingreifen. Während sich alle anderen Lebewesen den Naturphänomenen unterordnen, versucht der Mensch sie zu bezwingen. Er sah in ihnen schon immer eine Gefahr und wehrte sich gegen sie. Menschen beweisen Mut und Kraft, wenn sie gegen die Natur antreten. Ihr Kampf steht aber auch sinnbildlich für eine Überheblichkeit, ja Eitelkeit. Im Abwehrprogramm gegen Meteoriteneinschläge, eine Gefahr, die so alt ist wie das Universum, zeigt sich die Lächerlichkeit dieses Kampfes ganz besonders. Denn er kann nicht gewonnen werden, nur verzögert. Neben all den Schrecken, die Naturphänomene für uns bedeuten, bergen sie aber auch Faszination und Schönheit. Diese Ausstellung widmet sich diesen Schönheiten. Aber auch den Ängsten und nicht zuletzt der grossen Phantasie, die Menschen für ihre Verteidigung aufbringen.






Kuratiert von: Demi Kottmeyer, Larissa Salome Kühne, Daniela Stocker, Sahra Wüest

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